Hundebegegnungen

 

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Hund und Hund            -----           Mensch und Hund.

Wie gehen die Hundehalter mit dem Thema um?
 

In der heutigen Zeit sind viele verunsichert, wie sich wer bei einer Begegnung zu verhalten hat.

Als Hundehalter

ABRUFEN und ANLEINEN !

  • Rufen Sie Ihren Hund immer zu sich: 

    • wenn Ihnen ein Mensch entgegenkommt

    • wenn ein Hund an der Leine oder bei Fuss geführt wird

  • Ableinen kann man den Hund immer noch, wenn es die Situation es erlaubt! 
    • 1. Möglichkeit: Bei gutem Gehorsam genügt das Kommando "Fuss", dass so lange beibehalten wird bis die Situation vorüber ist. Die Hunde die das "Frei-folgen" noch am lernen sind werden angeleint und in ruhiger, "flotter" Gangart weitergeführt.

Spielkollege ja oder nein?

  • Negative Erlebnisse im Welpenalter werden gespeichert. Diese Hunde - ziehen - oft ein Leben lang weitere Raufereien an (Opferhunde). Sie zeigen sich im Umgang mit Artgenossen sehr unsicher. Ein selber, eher unsicherer Hund findet somit ein Opfer, dass noch unsicherer ist als er. Er kann damit, vermenschlicht ausgedrückt, sein Ego aufpolieren.
    • Therapie: (vereinfacht ausgedrückt)  in der Hundeschule am Rand von sozialen Hunde-Gruppen laufen, aufbauend steigern, mit Erfolg und loben arbeiten.
  • Negative Erlebnisse nach der 16. Woche können eher aufgearbeitet werden.
  • Keine Probleme gibt es unter Junghunden ähnlicher Grösse, wenn sie schon im Welpenalter spielen durften. erst ab der "Pupertät".
  • Kleinrassige Hunde sollten sich auch einen Spielkollegen ähnlicher Grösse suchen da es sonst zu Rückenverletzungen führen kann. (oder mit "sanften Riesen")
    • Kleinrassige Hunde müssen aber unbedingt bereits im Welpenalter, Kontakt zu "sanften Riesen" haben damit sie keine Angst bei Begegnungen haben.
  • Erwachsene Hunde und das Spiel
    • Es sind keine Probleme zu erwarten, wenn der Hund vom Welpenalter an mit verschiedenen Hunden (Grösse, Alter, Rassen und Mix) spielen durfte. 
    • Ein selbstsicherer Hund muss nicht Raufen!
    • Es gibt aber verschiedene Situation bei denen wir sagen müssen: die zwei Hunde können es nicht miteinander. Sei es weil sie fast gleichrangig sind  oder weil es früher einmal eine ungünstige Situation gab (Territorium, Gutis, Spielzeug, Kollege usw.) 
    • Es beginnt meistens mit Imponiergehabe =
      • Das erkennen vom Imponieren ist beim Hund das steifbeinige Gehen, dabei wird die Rute hoch getragen und nur leicht  hin und her bewegt, der Hals wird steil nach oben gehalten und der Kopf und die Schnauze wird waagrecht nach vorne gerichtet.

        Hier können beide Hundehalter noch eingreifen. Beide nehmen Ihren Hund zur selben Zeit, klar und bestimmt am Halsband, drücken Ihren Hund linkswendig ab und gehen bestimmt mit dem Kommando Fuss weiter. Anleinen und eine Unterordnungsübung folgen.
         
  • Ist das ein Spielkollege?
    • 1. Situation abklären 
    • 2. Sitz,  warten  
    • 3. ableinen  
    • 4. frei / lauf  aber nicht in direkte Blickrichtung ! nicht mit anheizender Stimme! (chasch go)

Aggressiv? Gesteigerte Aggressivität muss abgeklärt werden, denn wir wohnen Heute relativ nahe beieinander und sollten somit auch miteinander auskommen!

Dann muss er den Grundgehorsam lernen (Fuss, Sitz, Platz)! Ich meine den Gehorsam, der auch bei Begegnungen eingehalten wird! Es ist eine der schwierigsten Übungen überhaupt, denn der Hundehalter muss seine Führerposition erreichen. Nicht mit Stress und Druck! aber mit Klarheit !

  • Die Hundeerziehung ist eine Gratwanderung wie viel lasse ich zu und wo stoppe ich
    (ist auch Rassenabhängig)
    • Spielen und Knuddeln ---> Anfang und Ende
    • Motivation und Befehl ----> Anfang und Ende

 "min Hund macht nüt!" - hilft nicht die Angst vom Gegenüber ist grösser!

  • Kleinkinder, Welpen, Hunde und Menschen die Angst haben vertrauen nicht auf Ihre Worte, sie wollen sehen, dass Sie Ihren Hund im Griff haben.

    So werden "neue" Hundebegegnungen nicht zum Alptraum:

    • Meiden sie Begegnungen auf engem Raum oder auf dem Territorium des einen.
    • Gehen, nicht zögernd und unsicher, gehen sie erst ein Stück angeleint nebeneinander und beobachten die beiden Hunde bevor sie sich entscheiden ob sich die Zwei "gut riechen" können. 
      - wir mögen ja auch nicht alle gut riechen!

     

Begegnung als Nicht Hundehalter

  • Melden Sie dem entgegenkommenden Hundehalter, wenn Sie sich bedroht fühlen! Auch wenn nicht alle Verständnis haben  -  tun Sie es!!
    • Hunde haben des Katzen 7. Sinn, wenn jemand entgegen kommt, den man "Anmachen" kann! Sie fühlen sich einfach gut, wenn sie bellend jemanden verängstigen können! Dies ist bereits bei Hunden ab dem 3. Monat zu erkennen und müsste hier bereits unterbunden werden!
      • Sie sollten jetzt beim lesen langsam eine gesunde Wut bekommen, denn das stärkt Sie und macht Sie weniger interessant für Hunde!
    • Hundeführer, die selber schon in Bedrängnis kamen oder die einen Hund von der "Anmachersorte"  haben, rufen Ihren Hund sofort ab!
      • Denn diese Hundeführer haben nicht gern einen "Blöffer" als Hund! 
  • Sind Sie als Jogger oder Velofahrer unterwegs?
    • Nicht bei jedem Hund funktioniert der allzeit bereite Spruch: "nu nöd dä glichä tuä"
    • nähert sich Ihnen ein Hund ist die jeweilige Situation sehr verschieden so auch die jeweiligen Hunde, die Hundeführer und Sie
      • Hund von Vorne?
      • Hund von der Seite?
      • Hund von Hinten?
      • um die Ecke?
      • Sie von Vorn?
      • Sie von der Seite?
      • Sie von Hinten?
      • beide in Bewegung?
      • was macht der Hundeführer?
      • wie stark haben Sie geschwitzt?
      • wie intensiv müssen Sie Atmen?
      • was hat der Hund vor kurzem erlebt, das heisst: welche Laune hat er?
      • was für ein Hunde-"führer" hat der Hund? 
      • ist überhaupt ein Hundeführer zu sehen oder ist der Hund allein unterwegs?

      Sie merken, es gibt verschiedene Auslöser bei verschiedenen Situationen

    • 1. Melden Sie sich an. Denn auch Hundeführer können nicht alles sehen und hören!
      • Gute Hundführer rufen den Hund schnell zu sich.
    • 2. Verringern Sie sofort das Tempo, halten Sie an, schauen Sie interessiert ins Gebüsch, wenn der Hund zum nachjagen ansetzt.
    • 3. Ansonsten gehen Sie, dem Hund und Hundeführer möglichst locker in einem leichten Bogen entgegen/vorbei ohne den Hund anzustarren!
    • 4. Bellt der Hund oder springt Sie sogar an....
      • versuchen sie ihn knapp freundlich zu begrüssen und das Kommando Sitz zu geben. Klingt nicht logisch, ich weiss, es wirkt aber meistens. 
      • Bauernhunde bestechen: eine Handvoll kleiner Hundegutis auf den Weg geworfen wirkt noch besser. Suchen Sie aber auch hier das Gespräch zum Hunde-"führer".
      • Bitte bei Neuhundehalter etwas Verständnis aufbringen! wir alle hier auf Erden müssen lernen!
    • 5. Sollten Sie von Vorne angegriffen werden,  die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ein Autounfall erleidet ist um ein vielfaches grösser als von einem Hund angegriffen zu werden
      • der Hund hat die Ohren oben, den Schwanz oben und die Lefzen oben, rennt gezielt, meist lautlos, auf Sie zu, dann gehören die Arme schützend vor Bauch und Gesicht (Haben Sie eine Bauchtasche, Jacke oder ähnliches, dann halten Sie es so, dass der Hund danach fassen kann, er wird die Beute ev. wegtragen). Suchen Sie eine schützenden Rückwand, Schreien Sie nicht, rennen Sie nicht davon. Ziehen Sie den Arm nicht aus dem Fang des Hundes, den dann verletzen Sie sich erst recht. Schauen Sie seitlich schräg nach unten und warten, bis der Hund geht. 
      • Machen Sie bei der Polizei eine Anzeige auch wenn Sie nicht wissen wessen Hund es war!

 

Zeitung-lesen -----> die anderen verschlingen ganze Bücher!

Über das Abwedeln von Duftstoffen und riechen am After erkennen Hunde das momentane Empfinden des anderen. Diese Duftmarken können beim Schnüffelnde Freude, Angst, Aggression, Unsicherheit oder Stärke auslösen.

  • Genauso viel lesen die Hunde beim beschnüffeln von Urin und Kot wie auch über die Pfoten können Hunde Informationen weiter geben. Die Nase muss jeder Hund gebrauchen können!
    • lassen sie ihn täglich schnüffeln!
    • gehen sie täglich andere Wege 
    • zu anderen Zeiten 
  • sonst ist es wie bei einer alten Zeitung die es sich bald nicht mehr lohnt zu lesen und Ihr intelligenter Hund wird die erste beste Gelegenheit zum Streunen finden.

Manchmal verbellt uns unser eigener Hund!      Warum?

  • Das Auge des Hundes ist nicht so stark ausgebildet wie das von uns Menschen.
  • Das heisst: ein Hund erkennt, je nach Lichtverhältnissen eine "Gestallt" auf ca. 100-200 Meter Distanz.
  • Dies ist auch einer der Gründe, warum viele Hunde erst einmal bellen bevor Sie schauen! Sie sehen, dass sich dort vorne etwas bewegt aber noch nicht was.
  • Richtiges Abrufen auf Distanz: bewegen Sie beide Arme winkend beim rufen. Die Stimme sollte für den Hund interessant und lockend tönen! werden Sie bitte nie böse auf den Hund wenn er nicht kommt, denn dann haben Sie etwas übersehen!
  • - gutes Abrufen muss geübt sein, der Hund weiss also was Sie von ihm erwarten
  • - Junghund und lernende nie unter Zeitdruck ableinen! (ev. Seil od. Rollleine)
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  • Gute Hundeschulen, zeigen Ihnen den richtigen Aufbau!
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  • Aggressions geladene Luft um den Chef vertreibt nicht nur andere Menschen sondern auch Ihr Hund den sie am herbei zitieren sind!
  • Das tief durchatmen auf 10 zählen und mit natürlicher Stimme in die Gegenrichtung gehend rufen überzeugt die meisten Hunde!
  • Falls Ihr Hund viel "taube Ohren" hat:
  •             - überprüfen sie diese (Ohren), (weisse Hunde leiden öfter an Taubheit)
  • Klären Sie ab ob sie ihrem Hund (der Rasse entsprechend)
  • - genügend Auslauf geben

  • - ist die Bindung ok?

  • - oder müssen Sie mehr üben?            aber wie?

  • Vereinfacht ausgedrückt: üben Sie das Abrufen mit dem Seil und belohnen den Erfolg! Spielen Sie öfters das Versteckspiel an ungefährlichen Orten, das schärft Gehöhr und den Riechsinn. Weiter wird dem Hund vermittelt, dass er aufzupassen hat um uns nicht zu verlieren. Wir helfen Ihnen gern. 079 6806576

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